Über uns

– Blick auf Bonn –

Zweck des Vereins ist die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Gedankens zur Völkerverständigung.

aus der Vereinssatzung

Der Partnerschaftsverein Bonn-Ramallah e.V. bietet Raum für Begegnung und Verständigung durch bürgerschaftliches Engagement, engagiert sich im Kultur- Bildungs- und Jugendaustausch sowie auf dem Gebiet nachhaltiger Entwicklung zur Erreichung der Ziele der Agenda 2030.

Die Ziele und Betätigungsgebiete des Partnerschaftsvereins sind abschließend in der Vereinssatzung niedergelegt.

Wer sind wir?

Anknüpfend an die seit 2017 bestehende Kooperationspartnerschaft zwischen den Städten Bonn und Ramallah ist es erklärtes Ziel des Partnerschaftsvereins, den kulturellen und bildungspolitischen Austausch sowie Jugendaustauschprojekte zwischen Palästina und Bonn zu initiieren und zu fördern. Der Partnerschaftsverein Bonn-Ramallah e.V. wurde im Jahr 2021 gegründet. Zweck des Vereins ist die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Gedankens zur Völkerverständigung. Gemeinsam mit unseren Partner*innen in Ramallah/ Palästina hat es sich unser Verein zur Aufgabe gemacht, zu einem friedlichen Zusammenleben im Nahen Osten beizutragen.

Angeleitet von Werten, die sich dem Frieden, den Menschenrechten und dem gegenseitigen Respekt verschrieben haben, wollen wir zu einem besseren Verständnis für die unterschiedlichen Perspektiven und Herausforderungen in Palästina und Deutschland beitragen. Basierend auf dem Gedanken der Völkerverständigung lehnen wir jede Form von Rassismus und Diskriminierung ab.

Wir wollen Begegnungen ermöglichen und zu einem sachlichen, menschenrechtsbasierten Diskurs beitragen. Besonders wichtig ist es uns, palästinensischen Stimmen in Bonn einen Raum zu geben.

Unser zivilgesellschaftliches Engagement umfasst die Organisation von Veranstaltungen wie Lesungen, Filmabende, grenzüberschreitende Theaterprojekte, Vortragsreihen, wie etwa die Reihe: „Unheard Voices“, sowie Demonstrationen und Kundgebungen.

Wir sind überzeugt, dass Begegnung Verständigung schafft und zu einem nachhaltigen friedlichen Zusammenleben im Nahen Osten beitragen kann.

Möchtest Du Teil dieser wichtigen Arbeit sein? Werde Mitglied und unterstütze uns dabei, Brücken zu bauen!

Die Gründung

Ein neuer Partnerschaftsverein Bonn-Ramallah ist am Start

Der Partnerschaftsverein Bonn-Ramallah e.V. wurde Ende September 2021 im Beisein von Bürgermeisterin Melanie Grabowy, Stadt Bonn, und Bürgermeister Musa Hadid, Ramallah, gegründet.

Mit palästinensischer Musik, Dabke-Tanz der AlQuds-Gruppe Köln sowie Essen aus arabischer Küche feierten gut 70 Anwesende die Gründung des neuen Partnerschaftsvereins Bonn-Ramallah in der Zentrifuge Bonn. Viele in Bonn lebende Palästinenser*innen waren dabei und nutzen den Abend zum Wiedersehen und Kennenlernen der Bonner Initiative.

„Menschen müssen sich begegnen“

Bürgermeisterin Melanie Grabowy lobte die Vereinsgründer*innen, die sich allesamt seit vielen Jahren für und in den Palästinensischen Gebieten engagieren.

„Bonn wird internationaler, weltoffener, vielfältiger durch Vereine wie den Ihren. Als deutsche Stadt der Vereinten Nationen und Heimat für Menschen aus über 180 Ländern nimmt Bonn in ganz besonderer Weise international Verantwortung wahr,“ so Bürgermeisterin Melanie Grabowy in Vertretung der Oberbürgermeisterin Katja Dörner.

„Wir müssen dafür sorgen, dass Menschen sich begegnen, damit sie ein Gefühl für einander bekommen. Denn dann entsteht Zutrauen, Freundschaft, Vertrauen, und am Ende Frieden.“

Im Fokus: Kultureller Austausch und Völkerverständigung

Als einer von vielen zivilgesellschaftlichen Vereinen in Deutschland, die sich für die Völkerverständigung und den Kulturaustausch mit den Palästinensischen Gebieten einsetzen, will der neue Verein die bestehende Projektpartnerschaft zwischen den Städten Bonn und Ramallah nun mit mehr Leben füllen.

Wie dies auf zivilgesellschaftlicher Ebene gelingen kann, zeigten die drei Vereine der deutsch-palästinensischen Städtepartnerschaften zwischen Brühl und Battir, Bergisch Gladbach und Beit Jala sowie der bereits seit 25 Jahren andauernden Freundschaft Köln-Bethlehem, die bei der Gründung zu Gast waren: durch Kunst- und Kulturreisen, durch Schüleraustausch, Klimaschutzprojekte und Sichtbarkeit im öffentlichen Raum.

Die 16 Vereinsgründer*innen unter der Leitung des 7-köpfigen Vorstands des Vereins Bonn-Ramallah werden sich im Sinne der Völkerverständigung für kulturellen Austausch und zwischenmenschliche Begegnung zwischen den Bürger*innen beider Städte einsetzen. Schulen, Universitäten und viele internationale Organisationen in der deutschen UN-Stadt werden in Zukunft angesprochen, die positive Kraft der Begegnung für Frieden im Nahen Osten zu mobilisieren.

Auf der Gründungsveranstaltung in Bonn

„Voneinander lernen“

Besonderes Highlight der Gründungsveranstaltung war der Besuch des Bürgermeisters von Ramallah, Musa Hadid, der eine engagierte Rede zur politischen Situation sowie zur Covid-19-Krise in seiner Heimat hielt. Er betonte, dass es auch in Ramallah einen bürgerschaftlichen Verein für die Partnerschaft geben werde und schätzte die Präsenz vieler Palästinenser*innen am Abend, die zum Teil aufgrund der politischen Situation seit Jahrzehnten nicht in ihre Heimat reisen können.

Er fügte hinzu: „Auch wir arbeiten mit vielen Ländern und Städten international zusammen – dabei kommt es nicht auf die Größe der Stadt an, wenn wir von den Erfahrungen gegenseitig lernen wollen.“

Die Initiator*innen freuen sich über die Teilnahme aller Interessierten.

Kontakt

Ulrich Nitschke, E-Mail: vorstand@bonn-ramallah.de 

René El Saman, E-Mail: vorstand@bonn-ramallah.de