Unheard Voices Reihe – 09.09.2026 – Schulen unter Besatzung und Krieg

🚸 Schulen unter Besatzung und Krieg: Wenn der Schulweg zum Risiko wird

Wie sieht ein Schulalltag aus, wenn Checkpoints, Militäreinsätze und zunehmende Repressionen den Takt vorgeben? Im Westjordanland ist das Recht auf Bildung für tausende Kinder und Jugendliche akut bedroht.

In unserer Reihe „Unheard Voices“ blicken wir in dieser Folge dorthin, wo die breite Berichterstattung oft wegsieht: auf die konkreten Einschränkungen und die psychologischen Belastungen für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte.

Die Realität an palästinensischen Schulen:

Blockierte Bildungswege: Über 900 zusätzliche Barrieren und Straßensperren im Westjordanland schneiden Kinder immer wieder tagelang vom Unterricht ab.

Unterricht im Ausnahmezustand: Regelmäßige Militäreinsätze und die Angst vor Übergriffen im Umfeld von Schulen machen kontinuierliches Lernen fast unmöglich.

Dramatische Versorgungslücken: Wenn Lehrkräfte Checkpoints nicht passieren können oder Schulen aufgrund der Sicherheitslage schließen müssen, bricht die Unterrichtsversorgung weg.

Psychische Belastung: Eltern schicken ihre Kinder mit tiefer Sorge los, Lehrkräfte müssen oft trauma-sensible Betreuung leisten, statt einfach nur zu unterrichten.

„Wenn Schulen zu Trümmern werden oder der Schulweg lebensgefährlich ist, wird Kindern nicht nur ihre Bildung, sondern auch ein Stück ihrer Kindheit genommen.“

In der Reihe „Unheard Voices“ berichten Aktive aus unserer palästinensischen Partnerorganisation in Ramallah regelmäßig über die gravierenden Auswirkungen der israelischen Besatzung. Wir lassen diejenigen zu Wort kommen, die diese Realität tagtäglich bewältigen müssen.

Genaue Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.

 

 

 

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